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Über uns

Wen Sie bei uns besuchen

Seit 1929 ist der Florenberg in den Händen unserer Familie. Seit 2016 begrüßt Sie Leonora Frohnapfel in vierter Generation.

„Wir begleiten unsere Gäste ein Leben lang“: Dieser Satz wird bei uns seit Generationen weitergegeben. Viele Familien aus dem Fuldaer Land haben bei uns ihre Taufe gefeiert, später die Kommunion, die Hochzeit und irgendwann den runden Geburtstag. Viele Gäste sind mit uns aufgewachsen und längst zu Freunden geworden.

Darum soll sich jeder bei uns fühlen wie bei Freunden. Mit ehrlicher Küche aus der Rhön, einem Team, das Sie beim Namen kennt, und einem Blick, für den sich der Weg auf den Berg allein schon lohnt.

Leonora Frohnapfel & das Berg-Team

Porträt von Gastgeberin Leonora Frohnapfel
Leonora Frohnapfel, Gastgeberin in vierter Generation

Wer sind wir?

Das Berg-Team

Küche, Service, Rezeption und mittendrin die Gastgeberin: Wir sind ein kleines Team, das sich kennt und auf das Sie sich verlassen können. „Gipfel für Genießer“ steht nicht umsonst auf unserem Rücken.

Das Team des Florenbergs von hinten in schwarzen Shirts mit dem Schriftzug Der Florenberg – Gipfel für Genießer, vor dem Hotel

Über 300 Jahre Gastlichkeit

Die Geschichte des Florenbergs

Auf dem Florenberg wird gefeiert, seit es die Kirche gibt. Eine eigene Wirtschaft gibt es seit über 300 Jahren.

  1. 915

    Die Wehrkirche entsteht

    Abt Huoggi von Fulda lässt auf dem Berg eine Kirche errichten. Sie ist der Heiligen Flora geweiht, einer frühchristlichen Märtyrerin aus Córdoba, die dem Florenberg seinen Namen gibt.

  2. 1511–1515

    Neubau mit Wehrmauer

    Die Kirche wird neu gebaut und mit einer Wehrmauer geschützt. So steht sie bis heute neben unserem Haus.

  3. bis 1711

    Ausschank im Pfarrhaus

    Nach dem Gottesdienst verkauft der Pfarrer im Obergeschoss des Pfarrhauses Speisen und Getränke, und auch Kirmes und andere Feste werden dort gefeiert. Nur werden die Pfarrer dem Ausschank auf Dauer nicht Herr.

  4. 1711

    Die erste Wirtschaft

    Propst Konrad von Mengersen bestimmt, dass außerhalb der Kirchmauern eine Wirtschaft errichtet wird. Erster Wirt ist Johannes Dehler aus Keulos. Jedes Jahr zahlt er 40 Gulden Pacht an den Pfarrer, über Jahrzehnte dessen wichtigste Einnahme.

  5. 1929

    Familie Frohnapfel kommt auf den Berg

    Rochus Frohnapfel, bis dahin Wagner in Pilgerzell, kauft das Anwesen. Mit seiner Frau Anna und den Kindern Josef, Frieda und Erich zieht er ein und arbeitet als Wagner, Gast- und Landwirt. Der Gasthof heißt nun „Gasthaus zum Luftkurort Florenberg“.

    Historische Postkarte Florenberg/Rhön: Kirche, Gasthaus zum Luftkurort Florenberg, Besitzer R. Frohnapfel, und Gastraum
  6. 1939–1945

    Kriegs- und Nachkriegsjahre

    Der Saal Kilian dient Kriegsgefangenen und später den Amerikanern als Schlafstätte. Danach wird er im weiten Umkreis für seine Tanzabende bekannt.

    Historische Postkarte: Fachwerkhaus mit Veranda und Saal
  7. 1961

    Die zweite Generation

    Erich Frohnapfel übernimmt die Gaststätte, die er schon seit dem Tod seines Vaters 1948 mit Mutter Anna und Ehefrau Elisabeth geführt hat. Er ist ein passionierter Jäger.

    Der alte Gasthof Florenberg mit Fachwerkgiebel im Schnee
  8. 1976

    Die dritte Generation

    Günter Frohnapfel, der schon als Kind auf dem Berg aufgewachsen ist, übernimmt mit seiner Frau Angelika den Betrieb. Im selben Jahr bauen sie den Saal Flora an.

    Günter Frohnapfel als kleiner Junge mit Holzpferd und Spielzeugauto
  9. 1983

    Der Biergarten

    Unter alten Linden entsteht der rund 400 Quadratmeter große Biergarten mit Blick über die Rhön.

    Älteres Luftbild: Wehrkirche, Gasthof mit Wintergarten und Biergarten
  10. 1993

    Das Wintergarten-Restaurant

    Ein Restaurant mit Panoramafenstern und 60 Plätzen kommt dazu.

  11. 2011

    300 Jahre Gastlichkeit

    Eine Festwoche mit eigens gebrautem Festbier, Musik und Segen für das Haus.

  12. 2016

    Das neue Hotel

    Ein moderner Anbau mit 18 Doppelzimmern, Aufzug und ebenerdigen Duschen entsteht. Seitdem kann man auf dem Florenberg auch übernachten. Im selben Jahr übernimmt Leonora Frohnapfel die Führung des Familienbetriebs.

    Der Florenberg heute: moderner Hotelanbau mit großen Fenstern neben dem Wintergarten-Restaurant, im Schnee
  13. Winter 2020

    Corona-Zeit überstanden

    Im zweiten Lockdown mussten wir im Winter 2020 wieder schließen. Den Kopf haben wir trotzdem nicht hängen lassen und für unsere Gäste Kekse mit Schokoladen-Masken gebacken.

    Leonora Frohnapfel mit Maske und einem Tablett selbstgebackener Kekse mit Schokoladen-Masken
  14. heute

    Die vierte Generation

    Leonora Frohnapfel führt den Florenberg als Hotel und Restaurant mit 18 Gästezimmern, zwei Sälen und dem Biergarten. Die Kirche steht noch immer gleich nebenan.

Wenn ich nicht auf dem Berg bin

Leonora privat

„Ich mag Gastlichkeit. Und ich finde es schön, wenn ich Menschen zu einer Zeit der Ruhe und Entspannung verhelfen kann.“

Mein Lieblingsplatz auf dem Berg ist die große Wiese Richtung Edelzell. Den ganzen Tag habe ich die Rhön vor Augen. Dort schaue ich in die andere Himmelsrichtung, über das Treiben in Fulda hinweg in den Sonnenuntergang.

Bevor ich 2016 in den Familienbetrieb eingestiegen bin, habe ich Politikwissenschaft (B.A.) und Medienmanagement (M.A.) studiert, vier Jahre als PR-Redakteurin gearbeitet und eine Ausbildung zur Restaurantfachfrau gemacht. Dazu standen Musical und Theater auf meinem Programm. Ich bin einfach vielseitig interessiert, und genau das hilft mir heute jeden Tag: beim Planen einer Hochzeit genauso wie beim Gespräch am Tresen.

Gastgeberin sein heißt für mich: mittendrin statt nur dabei. Das gilt auch nach Feierabend. Dann stehe ich an der Tischtennisplatte, engagiere mich im Landesvorstand der Wirtschaftsjunioren Hessen und gebe als ehrenamtliche Trainerin bei den Wirtschaftsjunioren Deutschland Seminare zu Resilienz, wertschätzender Kommunikation und Führung, stehe auch mal auf der Bühne, mache Yoga oder wandere durch die Rhön, die wir vom Berg aus jeden Tag vor Augen haben.

Manchmal sage ich: Ich bin Superwoman in Disneyland. Das Leben ist für mich ein großer Spielplatz, auf dem man sich austoben darf, und ich glaube fest daran, dass man alles schaffen kann. Natürlich muss auch die Prinzessin mal gegen Widerstände kämpfen. Dann heißt es: aufstehen, Krone richten und weiterspielen. Genau das gebe ich auch in meinen Seminaren weiter. Ist es nicht fantastisch, auf so einem grünen Planeten mit über 100.000 km/h durchs Weltall zu düsen?

Leonora Frohnapfel beim Yoga im Abendlicht auf einer Wiese
Zum Ausgleich: Yoga auf der Wiese
Leonora Frohnapfel im Gans-T-Shirt mit einer Platte Gänsebraten
Gänsezeit auf dem Berg
Leonora Frohnapfel im Vereinstrikot an der Tischtennisplatte
Am Wochenende: Tischtennis
Leonora Frohnapfel beim Winterwandern im Schnee in der Rhön
Winterwandern in der Rhön
Leonora Frohnapfel mit einem frisch gezapften Berg300, dem Bier des Florenbergs
Frisch gezapft: unser Berg300
Leonora Frohnapfel als Trainerin der Wirtschaftsjunioren am Flipchart
Ehrenamtliche Trainerin und Landesvorstand bei den Wirtschaftsjunioren Hessen
Leonora Frohnapfel lachend in der Küche des Florenbergs
Morgens beim Frühstück: Eier frisch aus der Pfanne

Eine Geschichte, die wir gern erzählen

Das Wasser, der Pfarrer und das Bad

In den 50er-Jahren pumpte noch eine Windturbine das Wasser auf den Berg. In einem trockenen Sommer wurde es knapp. Also machte sich Erich Frohnapfel auf den Weg ins Pfarrhaus, zum Zuständigen für das Wasser, um nach dem Grund zu fragen. Die Antwort: Der Herr Pfarrer sei gerade nicht zu sprechen. Er gönne sich ein Bad.

Historische Postkarte: Florenberg/Rhön mit Kirche
Historische Postkarte „Florenberg/Rhön mit Kirche“

Damals und heute

Vom Gasthof zum Hotel mit Rhönblick

Der frühere Festsaal mit Bühne, festlich eingedeckt mit Kerzenleuchtern
Der frühere Festsaal
Der heutige Saal, eingedeckt für eine Hochzeit
Heute: unser Saal mit Panoramafenstern

Besuchen Sie uns auf dem Berg